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Die Hämatogene Oxydationstherapie (HOT) - ein biologisches Heilverfahren -
Sauerstoff ist auf der Erdoberfläche und der Erdrinde das häufigste Element. Leben ohne Sauerstoff ist nicht denkbar, da er bei fast allen Stoffwechselverbrennungsvorgängen direkt oder indirekt zur Erzeugung von Energie und Leistung benötigt wird. Ungenügende Sauerstoffversorgung bedeutet Energiemangel in den Zellen und damit Störung und Verlust von ganzen Organfunktionen bis hin zu der Gefahr des Absterbens.
Die Hirnzellen reagieren am empfindlichsten von allen Zellen auf Sauerstoffmangel. Schon 3 Minuten nach Einstellung der Sauerstoffversorgung treten irreversible Schäden der ersten Hirnzellen auf. Auch das Herz reagiert sensibel auf eine Sauerstoffunterversorgung. Angina pectoris und Herzinfarkt sind Zeichen eines akuten Sauerstoffmangels, koronare Herzkrankheiten und chronische Herzinsuffizienz sind Auswirkungen eines meist länger anhaltenden latenten Sauerstoffmangels.
Namhafte Wissenschaftler wie z.B. der deutsche Nobelpreisträger O.H. Warburg diskutieren als einen der Gründe für die Tumorentstehung die Störung des Sauerstoffstoffwechsels. Je älter der Mensch wird, desto geringer wird seine Sauerstoffaufnahme und die Sauerstoffkonzentration im arteriellen Blut. Beide sind im Kindesalter am höchsten und nehmen nach dem 20. Lebensjahr kontinuierlich ab. Sauerstoffmangel ist eine der wesentlichen Ursachen des biologischen Alterungsprozesses und der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung).
Der Einsatz von Sauerstoff in der Medizin hat seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert. Bei allen lebensbedrohlichen Situationen, wie Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, Schock, chronisches Emphysem, Asthma, Lungenembolie, aber auch bei der Aufzucht von Frühgeborenen wendet man die Sauerstofftherapie an. Eine Intensivstation ohne feste Installation von Sauerstoffleitungen ist heute unvorstellbar.
Viele Krankheiten, besonders chronische Leiden, gehen mit Durchblutungsstörungen einher. Bei manchen Erkrankungen wie der arteriellen Verschlusskrankheit der Beine, der koronaren Herzerkrankung oder Hirndurchblutungsstörungen bis zum Hirnschlag sind diese Zusammenhänge auch für den Laien leicht nachvollziehbar.
Wer weiß aber zum Beispiel, dass oft auch Schlafstörungen, depressive Verstimmung und Konzentrationsschwäche, Sehstörungen, Migräne oder die Gefühlsstörungen, oft auch verbunden mit Schmerzen in den Beinen bei Zuckerkrankheiten u. v. a. m. Folge von Durchblutungsstörungen sind. Und zwar sind hierbei die kleinen und kleinsten Blutgefäße betroffen, obwohl die Großen frei durchgängig sein können!
Häufig sind Störungen in der Funktion der Organe durch zu dickflüssiges Blut bedingt (Mikrozirkulationsstörungen) oder es besteht die Gefahr von Thrombosen.
In derartigen Fällen hilft die HOT durch:
- eine Verbesserung der Sauerstoffaufnahme der Zellen, - einen verbesserten Energiehaushalt der Zellen durch eine gesteigerte Sauerstoff- Ausnutzung - eine Verbesserung der Durchblutung in allen Organen.
Was passiert alles bei der HOT?
Etwa 80 ml Blut werden aus einer Vene entnommen und mit Zitronensäure ungerinnbar gemacht. Danach wird dieses Blut in einer speziellen Apparatur mit Sauerstoff aufgeschäumt und dabei angereichert. Während das Blut noch in Form von Schaumblasen vorliegt, wird es an einer energiereichen Ultraviolett-Lichtquelle mit einem ganz bestimmten Wellenspektrum vorbeigeleitet. Nach Absetzen der Blasen wird das Blut in die Armvene zurücktransfundiert („Tropf“). Der gesamte Zeitaufwand beträgt etwa 45 Minuten.
Dabei entstehen so genannte aktivierte Sauerstoffstufen, welche eine starke biologische Wirkung haben und eine Vielzahl von Körperfunktionen und Stoffwechselvorgängen beeinflussen. Diese Wirkungen dauern auch nach der Behandlung noch eine ganze Weile an. Die HOT hat also einen
Langzeiteffekt!
Durch die Vielzahl von Einflüssen auf den Stoffwechsel und auch auf das Immunsystem eignet sich die HOT auch ganz wirkungsvoll zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen, mangelhaft eingestelltem Blutzucker und Begleiterkrankungen der Zuckerkrankheit sowie der Gicht. Weiterhin ist sie ein ausgezeichnetes Heilmittel bei den meisten Lebererkrankungen.
Von immenser Wichtigkeit ist auch die gute Wirkung bei Abwehrschwäche gegen Infektionen. Der Abwehrmobilisierende Effekt wird auch bei der
Krebsbegleittherapie
ausgenutzt. Hier findet sie vor allem zur Stabilisierung vor oder nach schweren Operationen, vor, während oder nach Chemotherapien und Bestrahlungen ihre Anwendung. Sie ist in der Lage, die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlungen zu mildern und die Lebensqualität von Krebskranken zu verbessern.
Ein weiterer Vorteil ist die
gute Verträglichkeit der HOT.
Sie ist frei von ernsten Nebenwirkungen und in ihrer Durchführung ohne besondere Risiken. Sie kann beispielsweise auch während der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Marcumareinnahme bedenkenlos durchgeführt werden.
Was sollte bei der Durchführung der HOT beachtet werden?
Während einer HOT-Serie sollte kein übermäßiges körperliches Training erfolgen. Bitte ruhen Sie nach einer Therapie mehrere Stunden! Die Einnahme von Vitaminpräparaten muss unter Umständen für die Zeit der Behandlung unterbleiben. Bitte reden Sie mit mir darüber ich werde Sie beraten.
Wie oft sollte die HOT durchgeführt werden?
Meist werden anfangs zwei Behandlungen pro Woche und später eine Behandlung pro Woche benötigt. Insgesamt sollten bei der ersten Therapieserie 10 Behandlungen erfolgen. Nach unterschiedlichen Intervallen werden einzelne oder wenige Auffrischungstherapien gemacht. Das Behandlungsprogramm muss individuell für Sie angepasst werden.
Wie funktioniert die Hämatogene Oxydationstherapie?
Etwas 80 ml Blut werden aus einer Vene entnommen und mit Zitronensäure ungerinnbar gemacht. Danach wird dieses Blut in einer speziellen Apparatur mit Sauerstoff aufgeschäumt und dabei angereichert. Währen das Blut noch in Form von Schaumblasen vorliegt, wird es an einer energiereichen Ultraviolett-Lichtquelle mit einem ganz bestimmen Wellenspektrum vorbeigeleitet. Nach Absetzen der Blasen wir das Blut in die Armvene zurücktransfundiert (“Tropf”).
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